Freitag, 9. November 2012

diese momente, in denen man sich hasst. man im bett liegt und träne um träne übers gesicht fließt. man sich hässlich fühlt. nutzlos und überflüssig. man denkt, von niemandem gebraucht zu werden. man denkt, niemand denkt an einen, man ist niemandem wichtig. diese momente, in denen man sich alleine fühlt. diese momente, in denen man am liebsten gar nicht da wäre. kennt ihr sie ? es gibt fast nichts schlimmeres, als niemanden zu haben, der immer da ist. aber immer, über den du alles weißt und umgekehrt. niemand, der alles über dein leben weiß. auf den du dich immer verlassen kannst, der sich für dich interessiert und dem du wichtig bist. dem es nie langweilig wird, wenn du bei ihm bist. zeiten ändern sich. zeiten ändern dich. immer mehr wird mir klar, dass man sich auf die wenigsten wirklich immer verlassen kann. es zeigt sich immer wieder, dass die familie am wichtigsten ist. dass sie der einzige halt im leben ist. es wird immer so viel geredet, man würde jemanden lieben. aber im endeffekt ist es nur die familie, die einen wirklich liebt. mit all seinen fehlern und guten seiten. denkt mal darüber nach, wie viele eurer freunde würden wirklich zu euch halten, wenn ihr auf einmal sehr krank werdet oder einen schweren unfall habt ? wie viele eurer freunde würden tag und nacht neben euch im krankenhaus sitzen und hoffen, dass ihr bald aus dem koma erwacht ? das frage ich mich in letzter zeit immer öfters. oder wie viele würde es interessieren, wenn ihr auf einmal nicht mehr da seid ? wenn ihr aus irgendeinem grund sterbt ? fragt euch das wirklich mal, vielleicht öffnet es ja auch euch die augen.

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